Ambulante Sozialpädagogische Maßnahmen sind das Resultat gemeinsam von Praxis, Wissenschaft und Politik getragener Bemühungen effizienter auf Jugendkriminalität zu reagieren.

Der Begriff des Sozialen Trainingskurses steht für sozialpädagogische Gruppenarbeit (plus begleitender Einzelbetreuung) mit straffällig gewordenen, mehrfach auffälligen Jugendlichen und Heranwachsenden.

Der Soziale Trainingskurs versteht sich als Alternative zu freiheitsentziehenden Maßnahmen. Kriminalität wird als Ausdruck entwicklungsbedingter Konflikte verstanden. Der Trainingskurs zielt auf Entkriminalisierung und Entstigmatisierung der Teilnehmer ab. Der Kurs bietet Raum dafür, konfliktreiche Verhaltensmuster der Jugendlichen und Heranwachsenden wahrzunehmen, kritisch zu hinterfragen und alternative, adäquate Handlungsansätze zu entwickeln.

Das Projekt Begegnung bietet seit 1987 ambulante sozialpädagogische Maßnahmen im Amtsgerichtsbezirk Holzminden an.