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Geben Sie einem Kind ein Zuhause

Wir wollen Kindern ab dem Schuleintrittsalter und Jugendlichen ein neues Zuhause in Gastfamilien schaffen, wenn die eigene Familie ausfällt. Bieten Sie diesen einen Ort der Sicherheit. Wir suchen Menschen, die Kindern und Jugendlichen eine Chance auf eine Zukunft geben wollen und Freude am Zusammenleben mit ihnen haben. Geduld, Einfühlungsvermögen und Belastbarkeit sind dabei wichtige Voraussetzungen. Um ein Gastkind aufnehmen zu können, muss man keine pädagogische Berufsausbildung haben. Grundsätzlich können verheiratete und nicht verheiratete Paare, aber auch Einzelpersonen, mit oder ohne eigenen Kindern, diese Aufgabe übernehmen. Die Voraussetzungen sind oft günstiger, wenn in Gastfamilien Vater und Mutter als Rollenvorbilder für das Kind zur Verfügung stehen. Aber nicht jedes Kind braucht alle Funktionen einer Gastfamilie. Je nach Alter, Biografie und aktueller Lebenssituation sind unterschiedliche “Familien”-Konzepte denkbar.
Solche, bei denen es um Elternersatz geht, bei denen die Erziehung im Vordergrund steht, und wieder andere, bei denen sich eher ein freundschaftliches Verhältnis anbietet. Selbstverständlich bereiten wir Sie intensiv auf die neue Aufgabe vor und begleiten Sie, wenn das Kind bei Ihnen lebt.
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Wer heute helfen will, sollte nicht bis morgen warten!

Damit künftig mehr Kinder als bisher die Chance bekommen, in der Geborgenheit einer Familie statt in einer Einrichtung aufzuwachsen, suchen wir möglichst viele Eltern, die bereit und in der Lage sind, diesen Kindern ein neues Zuhause zu geben. Vielleicht gehören Sie ja zu denen, die ein Kind bei sich aufnehmen möchten? Oder Sie kennen in Ihrem Verwandten- oder Bekanntenkreis Menschen, die sich über ein neues Familienmitglied freuen würden?
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Interesse? Rufen Sie uns an:

Gerne stehen wir auch für ein persönliches Gespräch bereit.

Tel.: 05531/706-3023 o. -3028
Sozialpädagogische Fachkräfte:

Marianne Brauer

Marianne Brauer

marianne.brauer@projekt-begegnung.de
Kerstin Moser

Kerstin Moser

kerstin.moser@projekt-begegnung.de
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Pflegekinder

  • – können Schulkinder oder auch Jugendliche sein.
  • – sind Mädchen oder Jungen. Manchmal haben sie Geschwister.
  • – kommen aus Familien, die häufig durch Krisen oder Probleme belastet sind.
  • – suchen ein Zuhause, in dem sie und ihre Herkunft angenommen werden.
  • – brauchen Menschen , die sich zuverlässig und liebevoll um sie kümmern und sie in ihrer Entwicklung unterstützen
  • – benötigen Gasteltern, die mit beiden Beinen auf dem Boden stehen.
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Pflegeeltern

  • – können Einzelpersonen, Paare oder Familien sein.
  • – möchten einem Kind oder Jugendlichen einen stabilen und zukunftsorientierten Ort zum Leben und sich entwickeln bieten.
  • – werden durch sozialpädagogische Fachkräfte intensiv geschult und begleitet.
  • – erhalten Unterstützung durch individuelle Beratung, Pflegeelternabende und Fortbildung.
  • – sind bereit zur Zusammenarbeit mit den Herkunftsfamilien.
  • – erhalten eine angemessene Entlohnung.
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Kinder und Jugendliche brauchen eine Familie

Jedes Kind braucht für seine Entwicklung ein besonders großes Maß an Zuwendung, Sicherheit, Verständnis und Liebe. Die meisten Kinder erleben dies in den Familien durch ihre Eltern und Geschwister. Es gibt jedoch in Familien Situationen, die sich nachteilig auf die Entwicklung von Kindern auswirken können, wie die Trennung oder Scheidung der Eltern, Krankheit oder Tod eines Elternteils oder eine mangelnde Erziehungsfähigkeit der Eltern. Wenn Kinder vorübergehend oder auch dauerhaft in ihrer Familie nicht nach ihren Bedürfnissen versorgt werden können, bieten Gastfamilien eine wichtige Alternative zur Heimerziehung. Alle Kinder brauchen beständige liebevolle Bezugspersonen, ganz besonders jedoch Kinder, die in ihrer Lebensgeschichte schon Trennungen, Versorgungsmangel, Gewalt oder andere tiefgreifende Verletzungen ihrer Persönlichkeit erfahren haben.

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Gastelternprojekt (§§ 27/33 SGB VIII sowie 54 SGB XII)

In enger Zusammenarbeit mit dem Pflegekinderdienst des Landkreis Holzminden

Im Gastelternprojekt wird Kindern und Jugendlichen, deren Verbleib in den Herkunftsfamilien nicht gesichert ist, ein neuer Lebensmittelpunkt ermöglicht.

Minderjährige von 6 bis 17 Jahren werden zunächst diagnostisch eingeschätzt und schrittweise einer passenden und geschulten Gastfamilie zugeführt.

Vermittelt werden seit 2007 auch behinderte Kinder im Rahmen der Eingliederungshilfe des Sozialamtes und in enger Zusammenarbeit mit dem Pflegekinderdienst des Landkreises Holzminden.

Eine pädagogische Fachkraft begleitet die Kinder, die Gastfamilien und die Herkunftsfamilien im Prozess der Anbahnung und des weiteren Verlaufs der Unterbringung. Es findet auch eine Zusammenarbeit mit wichtigen Institutionen und Verbänden statt. Alle am Hilfeprozess beteiligten sollten im ständigen Austausch sein, um dem Kind optimale Bedingungen zu bieten.

In enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt findet regelmäßig eine Fallbesprechung und Supervision statt. Hilfepläne werden fortlaufend erstellt und sichern Reflexion und Weiterentwicklung zu.

Im Bedarfsfall ist eine Rückführung von Kindern in die Herkunftsfamilie möglich, wenn sich die Bedingungen dort verbessert und stabilisiert haben.